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In Vivari ist die Tavernenauswahl eher enttäuschend, trotz der App von S. Erst nach dem Abendessen entdecken wir die Straße hoch noch ein paar andere, viel versprechendere Tavernen. Aber nun sind wir satt, wenn auch nicht befriedigt.

Am nächsten Tag geht es wieder nach Süden und wir legen in Porto Heli einen Stop ein. Dort können wir ein kleines Stückchen der Mondfinsternis erhaschen.

Derweil machen wir die Tavernenwahl zunehmend von der Bestuhlung abhängig. Die klassischen Stühle mit den aus Kordel geflochtenen Stühle sind ja eher auf eine hohe Fluktuation der Gäste als auf eine längere Verweildauer ausgelegt.

Wir werden dann fündig in einer Taverne in zweiter Reihe mit deutschsprachigem Wirt und nehmen auf den gepolsterten Sitzgelegenheiten Platz. Als ich frage, ob es zum Nachtisch Melone gibt, wie wir es inzwischen von vielen Tavernen in dieser Jahreszeit gewohnt sind, schwingt sich einer der Angestellten tatsächlich aufs Moped und kommt nach ein paar Minuten mit zwei Melonen wieder. Das ist Kundenservice !

Andererseits werden wir kurz darauf von einem Straßenhändler übers Ohr gehauen und zahlen 5 Euro für ein Kilo offenbar vergoldete Weintrauben. Einen Moment nicht aufgepasst...

Weiter geht es Richtung Poros nach einem schönen halben Tag Aufkreuzen zwischen Hydra und Dokos. In der Nerius Bucht lassen wir es uns nochmal gut gehen, bevor wir am nächsten Morgen nach Poros Stadt verholen. Ich wähle die Südpier aus, da ich hier ein paar Tage auf die nächste Crew warten muß und ziehe den Discolärm vom Malibou (der sich aber in Grenzen hält) dem Schwell an der Nordpier vor.

Die alte Crew geht hier von Bord und steigt auf die Fähre nach Athen, wärend im Laufe der nächsten fünf Tage A., S. und R. eintreffen. Alle mir unbekannt, auch wenn ich A. und S. theroretisch aus meinem Hamburger Verein kennen könnte - wenn ich denn mal dort wäre.

Zum Aufwärmen geht es am nächsten Tag dann zu den Spathi Inseln 7 sm von Poros entfernt, wo wir die Nacht über kristallklarem Wasser und ohne jeden Mobilfunkempfang verbringen.

Wir tauschen das klare Wasser bei Spathi mit dem trüben in der Lagune von Porto Heli. Die Bauarbeiten an der Marina haben erstaunlicherweise keine weiteren Fortschritte gemacht. Naja, nicht wirklich erstaunlich wink

Hier stellen wir fest, das der hiesige Eisladen, gleichzeitig Bäcker, ein kleines logistischen Problem hat. Bis man zum Bezahlen kommt, ist das Eis fast geschmolzen.

Vor die Wahl gestellt, zwischen einem ruhigen Törn im Argostolischen und Saronischen Golf und Wind in den Kykladen entscheidet sich die Crew für den Wind - und ich lasse mich leider dazu überreden, obgleich ich ja dieses Jahr schon genug Abenteuer dort hatte. Also wieder gen Ost nach Ermioni.

 

 

 

 

 

 

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